auf Wikipedia wird man bei der Eingaben von Ferrophil weitergeleitet zu: Eisenbahnfreund.
Hier was sie dazu zu sagen haben:
Eisenbahnfreunde (auch Eisenbahnfans) sind Personen, die sich in ihrer Freizeit mit dem Thema Eisenbahn beschäftigen, unabhängig davon, ob sie selbst Museumsbahnmitarbeiter, Eisenbahnfotograf, Modelleisenbahner sind oder sonst eine Nische in diesem Themenkomplex besetzen. Eisenbahnfreunde können durchaus auch Personen sein, die sich beruflich mit dem Thema Schienenverkehr befassen und dazu eine positive emotionale Bindung entwickelt haben.
Die Wahl der Bahn als bevorzugtes Verkehrsmittel hingegen ist nicht notwendigerweise ein Merkmal von Eisenbahnfreunden. Zwar ist das Reisen mit der Bahn ebenfalls eine Sparte des Bahnhobbys, jedoch beschränken sich viele Fans darauf, Züge mit dem Automobil zu verfolgen und in der Landschaft zu fotografieren oder im Modell nachzugestalten.
Es existieren zahlreiche Ausprägungen von Teilspezialisierungen. Besonders häufig sind Dampflok- oder Diesellokfreunde, Lokfotografen (mitunter Fuzzis genannt), Bahnhistoriker, Modellbahner und Modellbauer.
Eisenbahnfreunde gelten mitunter wegen der von Außenstehenden schwer nachvollziehbaren Faszination des Eisenbahnwesens nicht selten als Sonderlinge, ihrem Hobby wird gewissermaßen ein geek- oder nerdhaftes Image nachgesagt. Diesem Klischee entspringen die spöttischen bis (selbst)ironischen Bezeichnungen als Pufferküsser, Nieten- oder Schwellenzähler, Ferrosexueller und vergleichbare Begriffe.
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Dienstag, 29. Juli 2008
Donnerstag, 19. Juni 2008
Good News

In einer Zeit in der positive News unsere Umwelt betreffend sehr rar sind tut so eine Meldung einfach gut (quelle: espace.ch, 19.6.08):
Afrikanische Nashörner vermehren sich fleissig
Die Nashorn-Population in Afrika verzeichnet eine seit Jahrzehnten nicht erreichte Rekordhöhe. Das teilte die Internationale Naturschutzunion (IUCN) in Gland VD mit.
Nach Zählungen einer Sonderkommission der IUCN leben derzeit mehr als 21 000 Nashörner in Afrika. Allein die Population des Weissen Nashorns (Breitmaulnashorn) sei insgesamt von 14 540 im Jahr 2005 auf 17 480 im Jahr 2007 angewachsen.
Doch eine Unterart, das Nördliche Weisse Nashorn, profitierte offenbar nicht von den besseren Lebenschancen. Es ist weitgehend ausgerottet. Von der Unterart existierten etwa im Garamba National Park im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo nach IUCN-Angaben im August 2006 nur noch vier Exemplare.
Im Mai dieses Jahres hatte aber die Zoologische Gesellschaft Frankfurt nach einer Suche im Park, dem letzten Verbreitungsgebiet des Nashorns, kein Tier mehr entdeckt. Auch die IUCN kommt nun zum Schluss, dass dort keine Tiere mehr existieren. Schuld an der Ausrottung sind Wilderer, die es auf das Horn abgesehen haben.
Gute Nachrichten gibt es aber für die afrikanischen Schwarzen Nashörner (Spitzmaulmnashörner). Auch ihre Zahl hat sich gesteigert und zwar von 3730 im Jahr 2005 auf 4180 vor einem Jahr. Allerdings befinden sie sich weiter auf der Roten Liste der IUCN für gefährdete Tiere.
In den vergangenen zwei Jahren seien 450 Tiere hinzugekommen, schreibt die Organisation. «Das ist für das Schwarze Nashorn eine fantastische Nachricht», erklärte der für Nashörner zuständige IUCN-Experte, Richard Emslie. Die meisten Tiere dieser Gattung leben in Simbabwe, Südafrika, Namibia und Kenia.
Donnerstag, 20. September 2007
Vom Aussterben bedroht - Die Vier Jahreszeiten
Ich bin ein Befürworter des Konzeptes der vier Jahreszeiten. Die Nautr hat hier eine wunderbare Vielfalt geschaffen, die es nicht auf allen Breitengraden so gibt. An einem Ort auf der Welt zu leben, an dem das ganze Jahr hindurch Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit unverändert sind würde mich wohl langweilen. Nichts gegen ein paar Monate auf einer Insel am Palmenstrand mit Rum und Wellen. Aber wie fest vermissen würde man da die klaren Herbsttage, den Duft des Frühlings oder des fallenden Schnees. Die farbigen Bäume im Herbst, mal mit kurzen mal mit langen Hosen rumzulaufen. Mal in Winterjacke mal mit Sonnenschirm einen Nachmittag im Rosengarten zu verbringen.
Ist nun dieses wundervolle Konzept vom Aussterben bedroht? Bringt uns der Klimawandel warme Winter? Einen heissen Frühling? Sommer wie dieser, nicht wärmer als der Frühling? Ist der Schnee von gestern? Konstantes Klima; Tristesse pur.
Lasst uns gegen den Klimawandel kämpfen, den vier Jahreszeiten zu liebe. Ich würde sie vermissen.
Ist nun dieses wundervolle Konzept vom Aussterben bedroht? Bringt uns der Klimawandel warme Winter? Einen heissen Frühling? Sommer wie dieser, nicht wärmer als der Frühling? Ist der Schnee von gestern? Konstantes Klima; Tristesse pur.
Lasst uns gegen den Klimawandel kämpfen, den vier Jahreszeiten zu liebe. Ich würde sie vermissen.
Dienstag, 11. September 2007
Vom Aussterben bedroht Vol. 3 - Christoph B.

Christoph Blocher ist mittlerweile 67 Jahre alt. Das löst doch einen Funken Hoffnung aus, dass wir in absehbarer Zeit dieses Theater im Bundesrat nicht mehr haben werden und wieder Sachpolitik anstelle von Machtpolitik im Zentrum steht. Die Hoffnung trübt sich jedoch wenn man bedenkt, dass Mörgeli genau 20 Jahre jünger ist, also 47. Wahrscheinlich müssen wir uns an eine etwas andere, niveaulose Politkultur gewöhnen.
Dienstag, 14. August 2007
Vom Aussterben bedroht Vol. 2


«Bushs Hirn» Karl Rove tritt zurück
Er gilt als Architekt des Erfolgs von George W. Bush. Gestern kündigte der republikanische Stratege Karl Rove seinen Rückzug aus der Politik an. Quelle: Tagesanzeiger.ch 14.08.07
Wenn nun das Bisschen Gehirn von George W. zurücktritt, bleibt schampar wenig übrig. Na dann, viel Glück George.
Sonntag, 12. August 2007
Vom Aussterben bedroht - Blasmusik
Samstag Vormittag, in einem Vorort von Bern. Vor einem Altersheim gibt die muntere Blasmusik ein Konzert zum Besten. Das Publikum (meist im Rollstuhl) geniesst die Abwechslung. Anstelle des allmorgentlichen "Programmes" gibt es heute ja Halli-Galli. Wobei auch heute die Senioren Ihr Mittagessen zur gewohnten Zeit (um 11Uhr) einnehmen. Znacht gibts dann um 17Uhr. Aber auf den Tagesablauf in einem Altersheim möchte ich hier nicht eingehen.
Vielmehr frage ich mich, was wohl in der Nachbarschaft passieren würde, wenn am Samstag Vormittag halb Zehn, eine Punkband in einem so idyllischen Quartier spielen würde? Anstelle der blasmusikalischen Zucht und Ordnung und der strammen 4/4 Takte, ein paar tätowierte Jungs oder Mädels, die auf die Pauke hauen. Lustige Vorstellung, vor allem mit dem gleichen Publikum. Item.
Die Blasmusik ist vom Aussterben bedroht. Laut Heino sei die ganze Volksmusik vom Aussterben bedroht. Er geht sogar so weit und ruft die Rentner dazu auf, die Gebühren für öffentlich-rechtliches Fernsehen in Deutschland nicht mehr zu bezahlen. Dies weil die Sendung "Lustige Musikanten" abgesetzt wurde. Aber auch im öffentlichen TV-Programm richtet sich das Angebot der Nachfrage. Zum Teil jedenfalls. Seien wir ehrlich, wer hört schon noch Blasmusik? Keiner unter 70, wer mag schon einem haufen Blechinstrumente zuhören, die von steif in Uniform verpackten Landeiern geblasen werden? Keine Sau. Uniformen sind heute so IN, wie ein Opel Manta. Ein solcher stand übrigens auf dem Parkplatz des Altersheim an diesem schönen Samstag morgen.
Liebe Blasmusikanten, Eure Zuhörer werden aussterben. Ob vor oder nach euch werden wir sehen.
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