Montag, 5. Mai 2008

Functional Food

Kuchen - der Sinn des Lebens



Text: "Ein Leben ohne Kuchen ist möglich. Aber sinnlos."
Aus einer Zeit in der Werbetexter Ihre Botschaften auf den Punkt brachten.

Dienstag, 29. April 2008

Die Henzi-Verschwörung

Hat nichts mit dem Fussballgott zu tun. Ist aber trotzdem spannend:

Die Henzi-Verschwörung (in Bern auch Burgerlärm genannt) fand 1749 statt und war der Versuch von einigen Bürgern der Stadt Bern, die regierenden Patrizierfamilien zu stürzen.

Vorgeschichte
Im 18. Jahrhundert waren nur etwa 80 Familien der etwa 350 Burgerfamilien im Rat der Stadt Bern vertreten. Die Alleinherrschaft von wenigen Patrizierfamilien, die die lukrativen Staatsämter besetzen, erregte immer mehr den Ärger der Burgerfamilien.

Bereits 1710, 1735 und 1744 äusserten sich verschiedene unzufriedene Bernburgerfamilien kritisch über den Wahlmodus des Grossen Rats. Sie forderten in Denkschriften, dass sich das Berner Patriziat für die Burgerfamilien öffnen und diese an der Regierung beteiligt werden sollten. 1744 reagierte die Patrizierrepublik Bern hart und es kam zu Geldbussen und Verbannungen. Unter den Verbannten war auch Samuel Henzi.


Verschwörung
Am 25. Juni 1749 trafen sich mehrer Handwerker und Händler, unter ihnen die Anführer Gabriel und Emanuel Fueter, Niklaus Wernier und Gottfried Kuhn, heimlich in der Indiennefärberei von Johann Friedrich Küpfer in Sulgenbach. Bald weihten sie den schreibgewandten Samuel Henzi in ihre Pläne ein. Dieser verfasste ein eher vages, aber trotzdem brisantes Memorandum für die Neuordnung Berns. Schwerpunkte waren:

Die traditionelle Zunftverfassung sollte als solche beibehalten werden.
Die Gemeindeversammlung sollte als oberstes Organ walten.
Die Beamten sollten nur für eine bestimmte Zeit vom Volk gewählt werden.
Der Kleine Rat sollte neu organisiert werden.
Der Staatsetat sollte jährlich und öffentlich abgerechnet werden.
Die Archive sollten geöffnet werden.
Den Bürgern der Stadt sollten alle Posten, Ämter und Stellen in Politik, Verwaltung und Militär offen stehen.
Die geltenden Gesetze sollten auch von den Patriziern beachtet werden.
Am 2. Juli 1749 wurden sie jedoch vom Theologiestudenten Friedrich Ulrich verraten.


Reaktion der Regierung
Die Berner Regierung reagierte sehr rasch, da man ein Übergreifen des „Aufstandes“ auf das Land befürchtete. Am 3. Juli 1749 wurde heimlich in der ganzen Stadt nach den Verschwörern gesucht. Bereits am 4. Juli 1749 marschierten Truppen in die Stadt ein und etwa 70 Verschwörer wurden verhaftet. Nur Gabriel Fueter und Gottfried Kuhn konnten sich der Verhaftung entziehen. Henzi, Wernier und Emanuel Fueter wurden bereits wenige Tage später zum Tode verurteilt und am 17. Juli 1749 enthauptet. Andere wurden entweder unter Hausarrest gestellt oder verbannt. 1779 gewährte die Berner Regierung den Nachfahren der Verschwörer wieder das Burgerrecht. 1780 liess man die verbannten Verschwörer wieder zurückkehren.


Folgen
Die Zerschlagung der Opposition gegen das Berner Patriziat war diesmal endgültig. Die ausländischen Presse berichtete ausführlich über die Henzi-Verschwörung, die teilweise in sehr verzerrter Form wiedergeben wurde.

Quelle: wikipedia.ch

Mittwoch, 23. April 2008

be positive

Bin ich ein nörgeler? Nein, aber ich habe einen Haufen Nörgeler-Posts... versuche mich zu bessern.

Haubi Songs

Oder Name ist Programm. Es braucht schon viel Mut sein Werk so selbstkritisch zu betiteln. Züri West wagt dies mit ihrer neuesten CD. Ich würde mich nicht als Züri West Fan bezeichnen aber ich mag den Sound und Kunos Texte ebenso wie die Attitüde für die Züri West steht. Deshalb kaufe ich auch die neue Scheibe blind – ohne vorher reinzuhören. Im City Disc – den glaube ich letzten guten und unabhängigen Musikladen musste ja einem coolen Café mit coolen Preisen weichen. Item. Blind gekauft, zu Hause ein paar mal als Hintergrundsound in den Player geschoben, nun auf meinem iPod. Der Vorteil am iPod; man hört der Musik richtig zu. Für Kuno und seine Freunde in diesem Fall nicht unbedingt ein Vorteil. Der Sound ist wie immer, etwas ruhiger, schlaffer. Die Texte sind naja. Ich bin enttäuscht. Ohne die Songs fertig zu hören schalte ich auf den Nächsten, in der Hoffnung das es jetzt abgeht – weit gefehlt. Schade.

Montag, 21. April 2008

Noch brauner als Scheisse

"Die chinesische Regierung hat im Kampf gegen die Autonomiebewegung in Tibet eine Kampagne zur politischen Erziehung gestartet. Damit will die Führung in Peking eine «einheitliche Denkweise» und eine «geschlossene Haltung von Offiziellen und der Masse» erreichen. (...)"
Quelle: Tagesanzeiger.ch 21.4.08

Mittwoch, 26. März 2008

Das Problem - Der Beweis Teil 2

Stadtnomaden: Das Spiel beginnt erneut
"Die Stadtnomaden haben ihren Standort neben dem Abraumhügel bei der Baustelle des Neufeldtunnels fristgerecht verlassen. Ihr neuer Standort ist der Park an der alten Engestrasse, wie die Gratiszeitung «.ch» berichtete.Das Grundstück gehört der Burgergemeinde Bern, deren Boden zum wiederholten mal von den Stadtnomaden besetzt wird. «Es wird mühsam», sagte Franz Weibel, der Forstmeister der Burgergemeinde auf Anfrage. " Quelle www.espace.ch

Ach wie recht doch Herr Weibel hat. Es wird mühsam. Dabei untertreibt er. Wie legitimieren diese Pseudo-Sozi-Alternativ-Alt68er eigentlich ihre Aktionen? Schliiiiifts? Eva hat vor Jahren in den Apfel gebissen und seither leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Jeder ist mehr oder weniger seines eigenen Glückes Schmied. Und für Fälle in denen unverschuldete Benachteiligungen vorliegen kommt unser (im internationalen Vergleich) hochklassiges Sozialsystem zum Zug. Raum für Aussteiger soll es aber in dieser Leistungsgesellschaft trotzdem geben. Aber bitte liebe Aussteiger, Paradisli Besetzter, Zaffarayaner und Stadtnomaden - nicht auf Kosten der Gesellschaft. Das ist Asozial - checkt doch mindestens das. Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf wo die des Nächsten beeinträchtigt wird.

Zu hoffen bleibt, dass die Stadt oder die Burgergemeinde sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt. Sonst kündige ich meinen Mietvertrag und schlage mein Zelt im Garten von Alex Tschäppät auf. Mal schauen, wie lange ich dort bleiben darf.