Mittwoch, 26. März 2008

Das Problem - Der Beweis Teil 2

Stadtnomaden: Das Spiel beginnt erneut
"Die Stadtnomaden haben ihren Standort neben dem Abraumhügel bei der Baustelle des Neufeldtunnels fristgerecht verlassen. Ihr neuer Standort ist der Park an der alten Engestrasse, wie die Gratiszeitung «.ch» berichtete.Das Grundstück gehört der Burgergemeinde Bern, deren Boden zum wiederholten mal von den Stadtnomaden besetzt wird. «Es wird mühsam», sagte Franz Weibel, der Forstmeister der Burgergemeinde auf Anfrage. " Quelle www.espace.ch

Ach wie recht doch Herr Weibel hat. Es wird mühsam. Dabei untertreibt er. Wie legitimieren diese Pseudo-Sozi-Alternativ-Alt68er eigentlich ihre Aktionen? Schliiiiifts? Eva hat vor Jahren in den Apfel gebissen und seither leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Jeder ist mehr oder weniger seines eigenen Glückes Schmied. Und für Fälle in denen unverschuldete Benachteiligungen vorliegen kommt unser (im internationalen Vergleich) hochklassiges Sozialsystem zum Zug. Raum für Aussteiger soll es aber in dieser Leistungsgesellschaft trotzdem geben. Aber bitte liebe Aussteiger, Paradisli Besetzter, Zaffarayaner und Stadtnomaden - nicht auf Kosten der Gesellschaft. Das ist Asozial - checkt doch mindestens das. Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf wo die des Nächsten beeinträchtigt wird.

Zu hoffen bleibt, dass die Stadt oder die Burgergemeinde sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt. Sonst kündige ich meinen Mietvertrag und schlage mein Zelt im Garten von Alex Tschäppät auf. Mal schauen, wie lange ich dort bleiben darf.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Das Problem - Der Beweis Teil 1

"Hundehasser präpariert Cervelats mit Rattengift
Wie Ende letztes Jahr im Kanton Solothurn sind nun auch in der Gemeinde Madiswil BE vergiftete Cervelats gefunden worden. Die Berner Kantonspolizei sieht allerdings keinen
Zusammenhang mit den Vorfällen im Nachbarkanton."
Quelle: www.espace.ch

Unwort des Jahres

Nachdem das Wort „Klimakompensation“ im 2007 oben aus schwang fragt man sich, in die Kristallkugel blickend, welches Wort wohl in diesem Jahr die Goldmedallie erhält. Meist wird ja ein Wort aus dem Schlepptau eines sogenannten Megathemas gewählt. Das Megathema des ersten Semesters 2008 ist wohl die Fussball EM bei uns und unseren Nachbarn. Uns erwartet ein gigantischer Overkill an Fussball. Fussball wird sogar die interessieren müssen, die es gar nicht wollen. Kaum eine Firma, die nicht versucht auf den EM Zug zu springen sich anhand der zahlreichen „Best Practice Berichte“ der WM Deutschland etwas aus den Fingern zu saugen. Sogar die grosse UBS, bisher nur an Urschweizerischen Events wie Schwingen und Segeln interessiert rührt mit der grossen Fussball-Kelle an. Dann beglückt uns auch noch Schweiz Tourismus mit einer Megakampagne, die unsere Vorfreude richtig anheizt!

Zurück zum eigentlichen Thema. Das Wort und das Unwort des Jahres 2008 werden wohl aus dem grünen Rechteck entspringen. Meine Nominationen für das Unwort 2008:
- Fanmeile
- öffentliche Zwangsbegeisterung (Ein Schlagwort, welches seine Bedeutung dann erst im August an den Olympischen Spielen in Peking voll entfalten wird)
- Sponsoreneintrittskarte
- Köbimania

To be continued.

Jahr
Wort des Jahres
Unwort des Jahres
Satz des Jahres
2007
Sterbetourismus
Klimakompensation
"Das Rütli ist nur eine Wiese, mit Kuhdreck."
2006
Rauchverbot
Erweiterter Selbstmord
"Ich kann das!"
2005
Aldisierung
Erlebnisorientierte Fans
"Deutschland wir kommen!"
2004
Meh Dräck
Ökoterror
"Switzerland zero points."
2003
Konkordanz
Scheininvalide
"Wählt Blocher, er hat diese Strafe verdient."

Freitag, 15. Februar 2008

Das Problem (0)

Es gibt einfach zu viele Idioten auf der Welt.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Achtung Blauzungensäuche!

Die Blauzungensäuche hat die Schweiz erreicht. Eine Kuh in Basel ist daran gestorben. Die Blauzungensäuche ist nicht auf den Menschen übertragbar, zum Glück. Für Wiederkäuer endet sie in einem von drei Fällen aber tödlich. Vielleicht mutiert ja die Blau-Zungensäuche bei der Übertragung auf den Menschen zur Braun-Zungensäuche. In diesem Fall wäre ja der Aktualitätsgrad des Vorkommens dieser Säuche in der Schweiz sehr gering. Die Braunzungensäuche hat sich auch in der Schweiz seit wahrscheinlich Jahrhunderten breit gemacht – fast unbemerkt. Symptome erkennt man zum Beispiel in der Arbeitspause oder beim Business Lunch, in Form eines harmlos scheinenden Lachens des Mitarbeiters aufgrund eines schlechten Witzes vom Chef. Die Braunzungensäuche ist für den Menschen nur selten tödlich, zum Glück. Ansonsten hätten wir ja eine viel zu ehrliche Gesellschaft.

Freitag, 19. Oktober 2007

Bleib mal cool - Nathalie Imboden

Nathalie Imboden (Fraktionspräsidentin Grüne Stadt Bern) schafft es in der Woche vor den Nationalratswahlen in die News von TeleBärn. Gratulation. Wer jetzt denkt, dass dies aufgrund eines relevanten Themas passiert ist, hat ihr taktisches Vermögen und das Fingerspitzengefühl dieser Frau wohl überschätzt. Anstatt mit seriösen Anliegen auf sich aufmerksam zu machen, fordert sie, dass die „Männchen“ auf den Verkehrsampeln zu 50% durch „Frauchen“ ersetzt werden – ich lange mir an den Kopf, schaue auf die Uhr, 18.10, nicht 1.4.…. Mit allem Ernst rechtfertigt Sie die Quote damit, dass in der Stadt Bern auch über 50% Frauen leben und daher diese Forderung gerechtfertigt sei. Chabis. Blödsinn. Ich lange mir erneut an den Kopf. Grosses Unverständtnis. Schliiifts. Ich hoffe, Frau Imboden konzentriert sich in nächster Zeit wieder darauf, unsere Steuergelder für Sinnvolles auszugeben wie z.B. den Erhalt des Längmuur-Spielplatzes. Etwas Sinnvolles, wofür Sie sich eingesetzt hat.

Liebe Grün-Rote Stadtpolitiker – macht es uns doch einfacher eure Politik zu verstehen, macht euch vor allem selbst nicht lächerlich und: bleibt mal cool.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Leer

Ohne etwas ist alles leer. Der Inhalt füllt die leere mit gewicht aber nicht immer mit Bedeutung und Volumen. Mit etwas ist also manchmal auch leer aber vielleicht trotzdem schwer. Massig wird’s dann erst wenns nicht mehr leer ist. Leer gibt’s gar nicht. Immer ist etwas. Drin. Oder nicht. Dann ist nichts drin. Nichts ist auch was und zum Glück ist für alle ein anderer Inhalt von Bedeutung.